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F1 2026 GP Großbritannien: Leclerc gewinnt Silverstone-Drama

Charles Leclerc gewann den Großen Preis von Großbritannien 2026 vor George Russell und Lewis Hamilton, während Kimi Antonellis starkes Wochenende am Sonntag kippte.

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Charles Leclercs Sieg in Silverstone war mehr als ein einzelner Ferrari-Erfolg. Der Große Preis von Großbritannien 2026 machte aus einer Mercedes-geprägten Saison wieder einen engeren Titelkampf. Leclerc gewann in 1:27:11.335, George Russell lag nur 0.427 Sekunden zurück, und Lewis Hamilton machte das Ferrari-Doppelpodium perfekt. Kimi Antonelli, Sprint-Sieger und Pole-Mann, blieb nach einem Problem am linken vorderen Wheel Shield und einer Track-Limits-Strafe ohne Punkte.

Das offizielle Ergebnis wirkt wegen des Safety-Car-Finishs extrem eng. Trotzdem entstand die Spannung nicht erst am Ende. Ferrari brachte beide Autos früh in den Kampf um die Spitze, Leclerc hielt seine Strategie sauber, und Antonelli blieb schnell genug, um vor dem Defekt wieder gefährlich zu werden. Silverstone änderte nicht den WM-Führenden, aber es änderte den Druck auf Mercedes.

Der Start gab Ferrari die Kontrolle

Antonelli startete nach seiner 1:28.111 von der Pole, vor Leclerc, Hamilton und Russell. Silverstone bestraft kalte Reifen und belohnt Vertrauen in schnelle Richtungswechsel. Der offizielle Formel-1-Rennbericht beschreibt Leclercs starken Start; beide Ferrari kamen früh an Antonelli vorbei.

Das war entscheidend. In Silverstone kann ein schnelleres Auto über Copse, Stowe oder die DRS-Zone vor Brooklands angreifen, wenn die Reifen halten. Leclerc erbte die Führung nicht einfach. Er hielt Ferrari im richtigen strategischen Fenster. Antonelli führte kurz während des Boxenstopp-Zyklus, als er seinen Stint verlängerte, stoppte aber in Runde 36.

Antonelli: Sprint-Sieg, Pole und dann der Rückschlag

Bis Sonntag sah Antonellis Wochenende fast ideal aus. Hamilton hatte die Sprint-Pole um nur 0.011 Sekunden geholt, doch Antonelli gewann den Sprint. Danach nahm er die Grand-Prix-Pole und zeigte genug Tempo, um das Rennen kontrollieren zu können.

Dann kippte der Grand Prix. Antonelli verlor beim Start Positionen, fuhr aber in Runde 37 mit 1:31.777 die schnellste Rennrunde. Kurz danach meldete Mercedes ein Problem, das der offizielle Bericht als Defekt am linken vorderen Wheel Shield beschrieb. Zusätzliche Stopps warfen ihn aus dem Podiumskampf. Nach einer Fünf-Sekunden-Strafe wegen Track Limits blieb er ohne Punkte.

Russells zweiter Platz war Schadensbegrenzung

Russell gewann nicht, aber Platz zwei war für Mercedes wichtig. Als Max Verstappen in Runde 48 ins Kiesbett rutschte und das Safety Car auslöste, stoppten mehrere Fahrer. Russell blieb draußen, gewann Streckenposition und kam zwischen den beiden Ferrari ins Ziel.

Damit begrenzte Mercedes den Schaden. Antonelli führt weiter mit 179 Punkten, Russell liegt nun bei 154, Hamilton bei 147. Bei den Konstrukteuren steht Mercedes bei 333 Punkten, Ferrari nach Platz eins und drei bei 255.

Was das Mittelfeld zeigte

Lando Norris wurde Vierter und hielt McLaren im Rennen, aber Oscar Piastri kam nach einem Schaden in der ersten Runde und Frontflügelwechsel nur als Elfter ins Ziel. Isack Hadjar wurde Fünfter für Red Bull Racing. Racing Bulls punktete stark mit Liam Lawson auf sechs und Arvid Lindblad auf sieben.

Gabriel Bortoleto holte als Achter wichtige Audi-Punkte, Franco Colapinto und Pierre Gasly komplettierten die Top 10 für Alpine. Verstappens Ausfall war teuer: Er hatte das Tempo für die zweitschnellste Rennrunde, rutschte aber in Runde 48 von der Strecke und löste das späte Safety Car aus.

Top 10

PosFahrerTeamZeit / AusfallPkt
1Charles LeclercFerrari1:27:11.33525
2George RussellMercedes+0.427s18
3Lewis HamiltonFerrari+0.772s15
4Lando NorrisMcLaren+1.149s12
5Isack HadjarRed Bull Racing+1.598s10
6Liam LawsonRacing Bulls+2.023s8
7Arvid LindbladRacing Bulls+2.214s6
8Gabriel BortoletoAudi+2.413s4
9Franco ColapintoAlpine+3.229s2
10Pierre GaslyAlpine+3.445s1

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